Informationen zum neuen HLP-Konzept ab 2016

 Mögliche Wege zum Leistungsnachweis (HB I-Eintragung) für Hengste (Pressemitteilung)





HLP 2016: "Kürzer, sportlicher, disziplinspezifischer"

Mögliche Wege zum Leistungsnachweis für Hengste der deutschen Reitpferdezuchten

Warendorf (fn-press). Ab dem kommenden Jahr gilt ein neuer Modus für die Hengstleistungsprüfungen für Hengste der deutschen Reitpferdezuchten. Zukünftig wird es 14- bzw. 50-tägige Stationsprüfungen und zusätzlich die neuen disziplinspezifischen Sportprüfungen für gekörte Hengste geben. Neu ist auch, dass ab 2016 nur noch geprüfte Hengste eintragungsfähig und zur Zucht zugelassen sind. Das neue System wirft vor allem für die betroffenen Hengsthalter viele Fragen auf, die im Folgenden beantwortet werden sollen. 

Den gesamten Pressetext finden Sie hier:  Mögliche Wege zum Leistungsnachweis (HB I-Eintragung) für Hengste

 

Grafiken zu den möglichen Wegen zum Leistungsnachweis (HB I-Eintragung) für Hengste

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2013)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2012)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2011)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2010)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2009)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2013, vielseitig veranlagte Hengste)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2012, vielseitig veranlagte Hengste)

 HLP 2016 - Mögliche Wege für die HB I-Eintragung (Geburtsjahrgang 2011, vielseitig veranlagte Hengste)

 

NEU ab 2016: Spezielle Sportprüfungen für gekörte Hengste

Zuchtverbände beschließen Änderungen der Hengstleistungsprüfungen

Fulda (fn-press). „Kürzer, sportlicher, disziplinspezifischer“ – so lautet das Motto der neuen Hengstleistungsprüfung (HLP). Bei den FN-Tagungen in Fulda haben die Vertreter der Zuchtverbände weitere Änderungen der HLP beschlossen. Erste Veränderungen waren bereits im Dezember abgesegnet worden. Nach Erfahrungen mit zwei Probeläufen hinsichtlich der neuen Sportprüfungen für Hengste erfolgten jetzt weitere Änderungen des Regelwerks, so dass das neue sportorientierte Konzept im kommenden Jahr in Kraft treten kann. 

Den gesamten Pressetext finden Sie hier:  Pressemitteilung HLP 2016_2

 

NEU ab 2016: Sportorientiertes Konzept

Vergleichbarkeit und Selektion soll verbessert werden

Warendorf (fn-press). Ende Dezember 2014 hat der Beirat Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mehrheitlich ein neues Konzept für die Leistungsprüfungen von Hengsten der Deutschen Reitpferdezuchten verabschiedet. Dieses beinhaltet einerseits die zeitliche Verkürzung der stationären Leistungs- und Veranlagungsprüfungen von 70 auf 50 Tage und von 30 auf 14 Tage, andererseits die Einführung von neuen Sportprüfungen für gekörte Hengste und tritt ab 2016 in Kraft. Grundsätzlich dürfen ab 2016 keine ungeprüften Hengste mehr in den genehmigten Deckeinsatz kommen.

Jedes Jahr erwarten die Züchter mit Spannung die Ergebnisse der Körungen und die neue „Väter-Generation“. Die Qualität der zukünftigen Vatertiere jedoch unter dem Sattel richtig und realistisch einzuschätzen, ist für die Züchter aufgrund des jugendlichen Alters der Hengste nicht immer einfach. Am besten gelingt dies im Rahmen der Hengstleistungsprüfungen. Hier besteht die Möglichkeit, sich die Hengste gleich mehrfach über einen längeren Zeitraum im Vergleich mit anderen Hengsten anzusehen. Sowohl bei den Trainingskontrollen als auch bei der abschließenden Bewertung erhalten die Züchter aussagekräftige Informationen. Besonders interessante Informationen versprechen die neuen, disziplinspezifischen Sportprüfungen für Hengste, die ab 2016 Teil der neuen HLP-Konzeption sind.

Den gesamten Pressetext finden Sie hier:   Pressemitteilung HLP 2016

 

HLP-Reform tritt erst 2016 in Kraft

Zuchtverbände tagten am Rande der DKB-Bundeschampionate in Warendorf

Warendorf (fn-press). Die Reform der Hengstleistungsprüfung wird nicht, wie bisher geplant, zu Beginn des Jahres 2015 in Kraft treten, sondern erst ein Jahr später. Darauf verständigten sich Vertreter der Reitpferde betreuenden Zuchtverbände und des Vereins Deutscher Hengsthalter, die das neue System am Rande der DKB-Bundeschampionate Anfang September in Warendorf diskutierten.

Die Rahmenbedingungen sind fixiert und die letzten Diskussionspunkte fast vollständig geklärt: Die Reform der Hengstleistungsprüfung „steht“ also. Für einen Start im kommenden Jahr müsste die zukünftige Hengstleistungsprüfungsrichtlinie nach Verabschiedung im Beirat Zucht ausnahmslos von allen Zuchtverbänden noch bis Ende 2014 in deren Satzungen und Zuchtbuchordnungen übernommen werden. Das ist aber nicht für alle Zuchtverbände möglich. Um den Zuchtverbänden Gelegenheit zu geben, ihre Regelwerke anzupassen und Züchter und Hengsthalter im Rahmen der zumeist im Frühjahr stattfindenden Mitgliederversammlungen rechtzeitig und umfangreich zu informieren, wurde vereinbart, die Reform erst zum 1. Januar 2016 in Kraft treten zu lassen. Der Beirat Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) will die neue Hengstleistungsprüfungsrichtlinie in seiner Dezembersitzung 2014 verabschieden.

Die zukünftige Neukonzeption sieht für Hengste mehrere Wege für den Leistungsnachweis vor: Einerseits über eine 50-tägige stationäre Langprüfung, spezialisiert nach den Disziplinschwerpunkten Dressur oder Springen, und andererseits die Kombination aus 14- oder 15-tägiger Kurzprüfung und einer im Alter von vier und fünf Jahren zu wiederholenden dreitägigen Sportprüfung für Dressur- oder Springhengste. Für vielseitig veranlagte oder hoch im Blut stehende Hengste ist eine Kombination aus Kurzprüfung, Sportprüfung mit Dressur- und Parcoursanforderungen sowie zwei unterschiedlicher Feldprüfungen vorgesehen.

Theodor Leuchten (Ratingen), Vorsitzender des FN-Bereichs Zucht, erklärte: „Die Verschiebung der HLP-Reform auf 2016 ist sinnvoll, denn so haben alle Zuchtverbände ausreichend Zeit, ihre Mitglieder zu informieren und die Regelwerke anzupassen. Außerdem bekommen wir im kommenden Jahr ausreichende Möglichkeit, in Teilbereichen des Reformpaketes, wie der dreitägigen Sportprüfung mit Modellcharakter, Erfahrungen zu sammeln.“

Für 2015 behält das bisherige Hengstleistungsprüfungssystem somit seine Gültigkeit. Allerdings werden ab dem kommenden Jahr die Hengstleistungsprüfungen bzw. Veranlagungsprüfungen nur noch in den vier Stationen Adelheidsdorf, Marbach, Neustadt/Dosse und Schlieckau stattfinden. Außerdem dürfen in diesen vier Prüfstationen ab 2015 weder eigene Hengste noch der Station zur Pacht, Ausbildung oder Beritt zur Verfügung stehende Hengste geprüft werden.

 

NEU in 2015

Nur noch vier Prüfungsstationen und kein Prüfen eigener Hengste mehr

Für 2015 behält das bisherige Hengstleistungsprüfungssystem seine Gültigkeit. Allerdings werden ab dem kommenden Jahr die Hengstleistungsprüfungen bzw. Veranlagungsprüfungen nur noch in den vier StationenAdelheidsdorf, Marbach, Neustadt/Dosse und Schlieckau stattfinden. Außerdem dürfen in diesen vier Prüfstationen ab 2015 weder eigene Hengste noch der Station zur Pacht, Ausbildung oder Beritt zur Verfügung stehende Hengste geprüft werden (s. auch  HLP-Richtlinien, A 5. Prüfungsstationen).

 HLP-Richtlinien 2015 - Beschluss Beirat Zucht Dezember 2014

 

Kundenzufriedenheitsanalyse 2012

Die Übernahme sowie Privatisierung der 30-tägigen Veranlagungsprüfung und 70-tägigen Stationsprüfung für Hengste der deutschen Reitpferdezuchten wurde gemeinsam durch die Zuchtverbände mit der FN Anfang 2011 realisiert. Nach zwei Jahren Erfahrung ist es das Ziel, das Qualitätsmanagement der Hengstleistungsprüfungen weiter zu verbessern. Um gezielt qualitative Verbesserungen zu erarbeiten und umzusetzen wurden auch die Beschicker in den Optimierungsprozess mit eingebunden. Zu diesem Zweck wurde Anfang 2013 ein Fragebogen erstellt, der vollständig anonym mittels einer Onlineanwendung beantwortet werden konnte. Es wurden alle Anmelder der Hengstleistungsprüfungen 2012 angeschrieben, die in diesem Prüfungsjahr einen oder mehrere Hengste haben prüfen lassen.

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsanlayse 2012, die zur weiteren Entwicklung der Hengstleistungsprüfungskonzeption der deutschen Reitpferdezuchtverbände herangezogen werden. Auch in Zukunft sind kontinuierlich weitere Befragungen am Ende jedes Prüfungsjahrganges geplant.

Bei Rückfragen zur Umfrage steht Ihnen Frau Tosberg unter 02581-6362191 zur Verfügung!

   Auswertung Kundenzufriedenheitsanalyse 2012

 

Änderungen ab 2012

Warendorf (fn-press). Das „Jahr 1“ hat die reformierte Hengstleistungsprüfung der deutschen Reitpferdezuchten nun hinter sich. Wenngleich das neue System grundsätzlich seine Bewährungsprobe bestand, zeigte der Praxistest dennoch kleine Schwachstellen auf. Diese sollen im Jahr 2012 abgestellt werden.

Ein Jahr lang wurde das neue Modell der Hengstleistungsprüfung mit 529 angemeldeten und 413 geprüften Hengsten getestet. Nach dem Erfahrungsaustausch innerhalb der Arbeitsgruppe Hengstleistungsprüfung mit Vertretern der Richter, Fremdreiter, Prüfungsstationen und Hengsthalter analysierten auch die Mitgliedszuchtverbände der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die Neuerungen. Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer Zucht der FN, erläutert: „Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, das Anmeldeverfahren hat reibungslos funktioniert, die Prüfungen liefen ordnungsgemäß ab. Bei den Bewertungen der Prüfungsmerkmale wurde die Notenskala ausreichend gut ausgeschöpft und den Leistungen entsprechend selektiert. Aber wenn man ein neues System installiert, ist es nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere Punkt diskutiert und nachgebessert werden muss.“

So haben die Zuchtverbände mehrere Neuerungen und Ergänzungen auf den Weg gebracht, über die der Beirat Zucht, das oberste Zuchtgremium der FN, bis Ende des Jahres entscheiden wird. Die Änderungsvorschläge im Einzelnen:

  • Statt bisher drei zentraler Anmeldschlüsse im Jahr (1. Februar, 15. Juni und 1. September), soll es ab 2012 für jeden Prüfungsdurchgang eigene, individuelle Anmeldeschlüsse geben. Der jeweilige Anmeldeschluss soll dann jeweils vier Wochen vor dem Beginn der Prüfung liegen. Eine Nachmeldung wird – wie bisher auch – bis zwei Wochen vor Prüfungsbeginn möglich sein. Die Hengsthalter werden durch diese Veränderung bei der Anmeldung zum gewünschten Prüfungsdurchgang mehr Flexibilität erhalten und können besser planen und sich kurzfristiger entscheiden.
  • In den Katalogen zu den Prüfungsdurchgängen sollen nach wie vor alle angemeldeten Hengste veröffentlicht werden, allerdings sollen die nicht angetretenen Hengste zukünftig am Ende des Kataloges, der auf der Webseite www.hengstleistungspruefung.de heruntergeladen werden kann, geführt werden.
  • Bei der Anlieferung der Hengste zur HLP soll weiterhin eine Bestätigung verlangt werden, dass der Hengst sowie sein Herkunftsbestand frei von ansteckenden Krankheiten sind. Allerdings soll diese ab 2012 nur noch der Amtstierarzt ausstellen.
  • Weiterhin wird ein Nachweis bei der Anlieferung verlangt, dass der betreffende Hengst kein Ausscheider der Equinen Virusarteritis ist. Dieser Nachweis wird allerdings ab 2012 aus einem akkreditierten und für die Untersuchungen qualifizierten Labor stammen müssen, das die Untersuchungen gemäss den Empfehlungen der World Organisation for Animal Health (OIE) durchführt. Das bedeutet, dass der zu erbringende Nachweis von allen deutschen Untersuchungslaboren akzeptiert wird, die die entsprechenden Bedingungen erfüllen.
  • Von den Anmeldegebühren, die an die FN zu entrichten sind, soll ab 2012 die Prüfungsgebühr – nicht jedoch die Verwaltungsgebühr – bei Nichtanlieferung eines Hengstes zurückerstattet werden.
  • Prüfungsstationen sollen ab 2012 das Recht haben, in ihren vertraglichen Bestimmungen festzuschreiben, dass dem Anmelder bei Nichtanlieferung des angemeldeten Hengstes eine Gebühr für entstandene Aufwendungen und entgangenen Nutzen in Rechnung gestellt wird.
  • Sowohl in der Veranlagungsprüfung als auch in der 70-tägigen Leistungsprüfung soll anlässlich des ersten Trainingsbesuches in der zweiten Woche zusätzlich zu der Überprüfung der Grundgangarten und der Rittigkeit auch das Freispringen erstmals überprüft werden. Dies, um mehr Informationen zur Springveranlagung der Hengste zu bekommen und nicht nur die Grundgangarten bei jedem Trainingsbesuch zu überprüfen. Hierfür soll der erste Trainingsbesuch um einen halben Tag erweitert werden. Darüber hinaus soll der zweite Trainingsbesuch der 70-tägigen Hengstleistungsprüfung von der 5. auf die 6. Prüfungswoche nach hinten verlegt werden. Die zu überprüfenden Prüfungsmerkmale dieses Trainingsbesuches werden sich aber nicht ändern.
  • An der 70-tägigen Leistungsprüfung sollen ab 2012 nur noch drei- bis siebenjährige Hengste teilnahmeberechtigt sein, damit künftig nicht mehr dreijährige und zehnjährige oder ältere Hengste miteinander geprüft werden. Achtjährige und ältere Hengste können dann die HLP nur noch über Erfolge im Turniersport ablegen.
  • Außerdem ist der vorgeschriebene Standardparcours für die 70-tägige Hengstleistungsprüfung in der Linienführung überarbeitet und vereinfacht worden und soll damit ab 2012 gerade von den dreijährigen Hengsten einfacher zu bewältigen sein.

Auch die Bedingungen für die Geländeprüfung der 70-tägigen Leistungsprüfung sollen weiter standardisiert werden.
(FN aktuell, Dezember 2011)


Neukonzeption Hengstleistungsprüfung ab 2011

Ab Januar 2011 ist es soweit, nach intensiver Vorbereitung treten die neuen HLP-Richtlinien in Kraft. Durch eine Änderung des Tierzuchtgesetzes im Jahr 2006 ist ein neues Konzept notwendig geworden. Der Staat zieht sich aus der Durchführung der Leistungsprüfungen sukzessiv zurück, so dass die Hengstleistungsprüfungen im Sinne des Tierzuchtgesetzes privatisiert werden. Die Zuchtverbände übernehmen die Verantwortung und übertragen- soweit es durch die jeweiligen Behörden der Länder ermöglicht wird - der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die Durchführung. Zunächst greift das neue Konzept für die Prüfungen der Hengste der Deutschen Reitpferdezuchten. Bis spätestens Ende 2013 soll jedoch auch im Bereich der Ponys ein neues Konzept erarbeitet werden.

Durch die zentrale Koordination unter dem Dach der FN soll eine weitergehende Vereinheitlichung erreicht werden mit dem Ziel, objektive, aussagekräftige und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.

Grundsätzlich bleibt das bestehende System aus einer 70-Tage dauernden Stationsprüfung und der Alternative einer 30-tägigen Veranlagungsprüfung (VA) in Kombination mit Turniersportplatzierungen bestehen. Viele bewährte Elemente werden übernommen. Alle Möglichkeiten zum Leistungsnachweis für Hengste der Deutschen Reitpferdezuchten finden Sie unten in der gleichnamigen Anlage. Besonders in der praktischen Umsetzung, bei der Anmeldung und der Ergebnisermittlung ergeben sich für Hengsthalter und Züchter einige Neuerungen.


Die wesentlichsten Änderungen

  • Anmeldung mit freier Auswahl der Prüfungsstationen, aber mit festgesetzten Anmeldeschlüssen
    (jeweils 4 Wochen vor Beginn der entsprechenden Prüfung); 
  • Festgelegte Gruppengröße: Mindestens 25 und maximal 40 angemeldete Hengste pro Prüfungsdurchgang; 
  • Zentrale Zuteilung der Sachverständigen durch die FN aus einem vom Beirat Zucht berufenen Sachverständigenpool; 
  • Trainingsbewertung durch zwei Richter zusammen mit dem Trainingsleiter;
  • Informative Ergebnisdarstellung mit Einzelnoten, gewichteten Endnoten und Zuchtwerten.


Anmeldung

Eine der wichtigsten Veränderungen, besonders für die Hengsthalter, stellt das neue Anmeldesystem dar. Unter der Rubrik „Prüfungen“ dieser Webseite, sind alle zukünftigen Prüfungstermine aufgeführt. Um einen Hengst anzumelden, müssen sich die Anmelder zuvor kostenlos registrieren. Zu beachten ist, dass dieser einmalige Registriervorgang einige Tage dauern kann. Eine frühzeitige Registrierung ist somit zu empfehlen.

Gruppengröße

Zur Steigerung der Vergleichbarkeit innerhalb der Gruppen, wurde von den Zuchtverbänden anhand eines wissenschaftlichen Gutachtens eine Mindestanmeldezahl von 25 Hengsten festgelegt. Bereits in der Prüfungsübersicht wird angezeigt, wie viele Nennungen für einen bestimmten Prüfungsdurchgang bereits abgegeben wurden.
Nach dem Anmeldeschluss steht fest, welche Prüfungsdurchgänge die geforderte Mindestanmeldezahl erfüllt haben; alle anderen Prüfungsdurchgänge finden nicht statt. Die Anmelder, deren ausgewählter Prüfungsdurchgang abgesagt wird, können diese Hengste auf andere bereits freigegebene Prüfungen ummelden.
Um einen möglichst standardisierten Ablauf über alle Stationen hinweg gewährleisten zu können, werden die Gruppengrößen auf maximal 40 Hengste begrenzt.

Sachverständige

Zukünftig werden alle Sachverständigen aus einem zentralen Pool der FN zu den Prüfungsstationen entsandt. Neben den Richtern der Abschlussprüfung und den Fremdreitern kommen im Rahmen des neuen Konzeptes jeweils zwei Trainingsrichter zu regelmäßigen Trainingskontrollen in die Stationen und vergeben zusammen mit dem Trainingsleiter die Noten des Trainings.

Ergebnisse

Anders als bisher, werden die Ergebnisse der Hengste nicht mehr in Form des Indexes ausgewiesen. Veröffentlicht werden zukünftig bei beiden Prüfungsformen, die Einzelnoten aus Training und Abschlussprüfung, sowie die daraus errechneten gewichteten Endnoten (gewichtete Gesamtnote, dressurbetonte und springbetonte Endnote).
Zusätzlich wird sowohl ein VA- bzw. HLP-Zuchtwert Dressur sowie ein VA- bzw. HLP-Zuchtwert Springen geschätzt und veröffentlicht.
Ergänzend werden die Abweichungen des Zuchtwertes zum entsprechenden Pedigree-Zuchtwert ausgewiesen, um die Veränderungen durch die Eigenleistung des Hengstes besser einschätzen zu können.
Die Zuchtwerte ermöglichen einen Vergleich über alle Prüfungsstationen, Prüfungsdurchgänge und Jahrgänge hinweg.

 

 HLP-Richtlinien - Beschluss Dezember 2014

 Möglichkeiten der verschiedenen Leistungsnachweise

 Bestätigungsformular zur Fortschreibung 4-jähriger Hengste

 Formular zur Bestätigung - Prüfungsergebnis.pdf

 Informationsflyer HLP ab 2011

 

Pferdezuchtverband Baden WürtembergLandesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V.Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt e.V.Hannoveraner Verband e.V.Verband der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V.Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V.Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V.Springpferdezuchtverband Oldenburg-International e.V.Rheinisches Pferdestammbuch e.V.Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar e.V.Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V.Verband der Züchter und Freunde des Ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung e.V.Westfälisches Pferdestammbuch e.V.Verband der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes e.V.Zuchtverband für Sportpferde Arabischer Abstammung e.V. (ZSAA)Zuchtverband für deutsche Pferde e.V.